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First an introduction interview, then a new release interview, and now also a live report about JILUKA! And let me tell you, this shit is hot! We had headbanging!



Am 5. Dezember spielten JILUKA das Finale ihrer Tour THE SYNERGY im Shibuya VEATS. Die Tour startete früh im September und sie traten in den meisten der größeren Städte in Japan auf.

JILUKA ist eine der wenigen Bands, die aktiv den Kontakt zu ihren Fans im Ausland suchen. Ihr auffallendes Aussehen zeichnet sie eindeutig als Vertreter der Visual Kei-Szene aus, aber ihre Musik kann auch leicht dem Metal-Genre zugeordnet werden. Aus diesem Grund nehmen sie eine brückenartige Position innerhalb der Szene ein, wo sie eine Verbindung zwischen Metal und Visual Kei herstellen.

Das Konzert begann mit KUMARI, das auf ihrem neuesten Album IDOLA veröffentlicht wurde. Wenn ihr mehr über das Album wissen wollt, schaut euch dazu gerne unser Interview mit der Band an (hier klicken)! Das Lied gönnte den Fans keine Aufwärmphase, da die aggressiven und kraftvollen Beats dem Publikum von Anfang an alles abverlangten. Aggressives Headbanging von einer Seite zur anderen oder von vorne nach hinten – die Fans gaben einfach alles. Die Beleuchtung verstärkte diese gesamte Atmosphäre, indem sie während der intensiven Momente dunkler und während Rickos (Vo.) melodischen Gesangsteile heller war. Bei Ajna zeigte Ricko auf seinen Kopf und forderte damit stumm selbst die letzte Person in der Konzerthalle dazu auf, beim Headbanging mitzumachen. Raison d‘etre hatte dann ein etwas langsameres Tempo im Vergleich zu den Liedern davor, aber aufgrund seines starken Charakters konnten sich die Fans keine Sekunde ausruhen. Sie klatschten weiterhin in ihre Hände oder hüpften im gleichen Rhythmus wie Boogie (Ba.).

Ricko (Vo.)

Nach diesem Lied dankte Ricko allen für ihr Kommen. Er verkündete, dass diese Nacht für ihre Fans unvergesslich sein würde, und fragte mit einem verschmitzten Grinsen, ob alle mithalten können: „Könnt ihr das tun? Schafft ihr das?“ Dann machten sie mit Eclipse weiter. Die Fans begannen sofort, im Rhythmus des Liedes zu klatschen und Zyean (Dr.) stand von seinem Sitz hinter dem Schlagzeug auf, um sich das Publikum besser anschauen zu können. Die Show ging genauso energiegeladen weiter, wie sie angefangen hatte, und trotz des schnellen Tempos der Lieder wendete Sena (Gt.) nur dann seinen Blick von seinen Fans ab, wenn er komplizierte Gitarrenriffs spielen musste. Die gesamte andere Zeit lang flirtete er mit den Fans vor sich, lächelte sie an oder zwinkerte ihnen zu, während er anmutig auf seiner Gitarre spielte. Als sie zu Flux übergingen, fiel uns auf, dass man normalerweise erst dann so richtig merkt, wie schnell ein Lied ist, wenn man es live gespielt erlebt. Die Schnelligkeit, mit der Zyean, Boogie und Sena ihre Instrumente spielten, war abartig!

Sena (Gt.)

Obwohl JILUKA hauptsächlich für ihren Metal-Sound bekannt sind, haben sie auch Lieder, bei denen sie diesen Sound mit Elementen aus anderen Musikgenres kombinieren, wie z.B. Hip Hop. M.A.D und BaLa-DeDa sind beides Lieder, die solche Elemente enthalten, und sie bereichern die Konzerte mit einer erfrischenden Abwechslung. Während Ricko und Boogie sich passend zum Beat bewegten, stand Sena beim Mikrofon und sang mit. Das letzte Lied vor der Zugabe war Ablaze (extended ver.). Die Bühne wurde in goldenes Licht getaucht, was die aggressive Stimmung schnell beruhigte. Dann wurde alles dunkel, Ricko schrie ein „Danke!“ und verließ die Bühne, bevor ihm die anderen Bandmitglieder kurz darauf folgten.

Nachdem sie auf die Bühne zurückgekehrt waren, spielten sie ZONE, womit sie wieder ein kraftvolles Lied ausgesucht hatten. Im Vergleich zum Hauptteil des Konzertes bewegten sie sich während der Zugabe freier auf der Bühne umher. Ricko sprintete zu Sena, um ganz nah bei ihm zu stehen, und Sena lächelte ihn im Gegenzug an und spielte weiterhin auf seiner Gitarre. Danach tauschten Sena und Boogie ihre Plätze und wurden dabei von den Fans vor der Bühne herzlich willkommen geheißen.

Boogie (Ba.)

Als das Lied zu Ende war, nutzte die Band die Gelegenheit, um eine Weile mit dem Publikum zu sprechen. Jedes Bandmitglied teilte seine Eindrücke von der Tour mit dem Publikum und bedankte sich bei den Fans, den Leuten, die mit der Band zu tun haben, und den anderen Bandmitgliedern für ihre Unterstützung. Boogie erwähnte auch, dass viele Leute das Worte „für immer“ recht unbedacht verwenden. Fans, zum Beispiel, würden sagen, dass sie für immer Fans bleiben würden, aber dann wären sie eines Tages verschwunden und man würde sich fragen, wo sie geblieben sind. Vielleicht war es einfach doch nicht für für immer gedacht gewesen, doch er würde sich auch fragen, ob diese Fans vielleicht immer noch da wären, wenn sie als Band härter an sich gearbeitet hätten. Dennoch versicherte er den Fans, dass er vorhätte, für immer mit JILUKA Musik zu machen, und dass er dies ernst meinen würde. Er teilte einige ziemlich tiefgründige Gedanken mit dem Publikum, aber zum Glück dämpfte dies die Stimmung überhaupt nicht. Sena wies darauf hin, dass einige ihrer Konzerte während der Tour recht kurz gewesen waren, weshalb sie das Finale etwas länger spielen wollten, um dies wieder auszugleichen. Er sprach dann über die Bedeutung von IDOLA für die Band. Es ist ein Album, das während der Tour fertiggestellt wurde, aber er wollte die Weltanschauung von IDOLA beim Finale zerstören, damit sie weiter in die Zukunft vorangehen könnten. Er betonte, dass er sehr zufrieden damit sei, wie die Lieder sich im Verlauf der Tour entwickelt hätten, und dass er gleichzeitig auch froh sei, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Nachdem Sena mit Sprechen fertig war, grinste Ricko wieder einmal frech und fragte: „Sollen wir noch besser weitermachen? Einfach nicht an morgen denken und daran, dass wir uns dann vermutlich nicht mehr bewegen können? Sollen wir??“ Das war eindeutig eine rhetorische Frage – Natürlich! Und dann schalten die ersten Klänge von Last Faith durch die Konzerthalle. Sie machten mit Obliterator weiter, was eigentlich ihr letztes Lied sein sollte. Während des Outros spielten Boogie, Zyean und Sena mit ihren Instrumenten herum. Ricko stellte sich hinter Sena, umarmte ihn von hinten und spielte auf seiner Gitarre. Als er wieder in die Mitte der Bühne zurückkehrte, bat er alle darum zu warten. „Ich bin noch immer aufgekratzt. Können wir noch ein Lied spielen?“ Sein Wunsch wurde von den anderen begeistert erfüllt, und das letzte Lied war Ultra B.A.L.U.S, was jeden einzelnen Fan überredete, noch ein letztes Mal sein Allerbestes zu geben!

Zyean (Dr.)

Da JILUKA meinen Musikgeschmack perfekt treffen, war es natürlich klar, dass ich ihr Konzert genießen würde. Ihre Lieder sind einfach dafür geschaffen, bei den Konzerten wild abzugehen, und der Übergang von einem Lied zum nächsten war ausgezeichnet. Die Soundsequenzen waren gut ausgewählt, um den Fans eine kurze Pause zwischen den Liedern zu gönnen. Weil es an Balladen mangelte, waren diese Unterbrechungen absolut notwendig. Alles in allem: Es war eine sehr erfolgreiche Show und wir können euch nur empfehlen, JILUKA einmal live zu erleben, wenn ihr das bisher noch nicht getan habt.

Es gab bei dem Konzert drei große Ankündigungen für die nächste Zeit: Das MAD PIT FES 2022, ein von JILUKA organisiertes Festival, an dem Metal- und Visual Kei-Bands teilnehmen werden; eine Coupling-Tour mit Leetspeak Monsters und eine DVD-Veröffentlichung vom Finale der Tour THE SYNERGY im Shibuya VEATS. Somit wird jeder, der jetzt neugierig geworden ist, wie ein Konzert von JILUKA so ist, die Chance bekommen, dies selbst herauszufinden! Die DVD wird im März veröffentlicht, also verpasst das nicht!

Report: Jenny
Translation: Katharina

JILUKA OFFICIALJILUKA OFFICIAL TWITTER
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