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A continuation of last weeks interview!
Their new release, touring, their best & worse memories over the years & even their strongest temptations – read about them here!

Read Part 1 here


PART 2



Das neue Album enthält Remaster-Versionen aller Lieder, die ihr bisher als Single veröffentlicht habt. Wie ist der Remaster Prozess gelaufen? Gab es irgendwelche Schwierigkeiten dabei?

CHISA: Nun, es ist ja nicht so, dass wir die Lieder komplett neu machen müssen. Deswegen ist es für uns Bandmitglieder nicht wirklich schwierig. 

RIKITO: Es ist schwierig für die Person, die die Lieder überarbeitet. 

SHOGO: Wir haben die verantwortlichen Personen darum gebeten, die alten Lieder an RESISTED TEMPTATION anzupassen. Sie haben also daran gearbeitet, die alten Lieder an unseren neuen Sound anzupassen. 

RIKITO: Die Leute, die dafür verantwortlich sind, verstehen uns recht gut. 

CHISA: Für COME BACK TO YOU haben wir mit einem ausländischen Tontechniker zusammengearbeitet. Abgesehen von diesem einen Mal arbeiten wir immer mit den gleichen Tontechniker zusammen, und diese Person macht fast aller unserer Mixe und Remaster, deswegen versteht sie uns. 

Ich verstehe. Wir würden euch auch gerne über das CD Cover befragen. Es ist wirklich cool! Es wirkt so, als würden sich in dem Design viele verschiedene versteckte Hinweise und Gefühle verstecken. Könntet ihr uns etwas mehr über dieses Cover erzählen? Zum Beispiel über den Design Prozess und die Geschichte dahinter. 

HAL: Ich habe dem Designer Stichwörter aus dem Liedtext gegeben und sie darum gebeten, damit zu arbeiten. Und an Hand dieser Wörter haben sie sich dieses Design ausgedacht und es war perfekt (lacht). Die Stichwörter waren dunkel, Flügel, Uhr und Achtziger – daraus ist das Design zustande gekommen (lacht).

SHOGO: Das ist das erste Mal seit dem Beginn von ACME, dass uns gesagt wurde, dass unser CD Cover cool sei (lacht). Echt das erste Mal.

Als Nächstes würden wir euch gerne über ein paar eurer Online Events und Projekte befragen. Seit dem Beginn der Pandemie habt ihr für zwei Jahre jede Woche ein YouTube Live gemacht. Seit kurzem habt ihr allerdings stattdessen mit einem Radio Programm (ACMESTATION) angefangen. Was hat euch dazu bewegt, von YouTube auf Radio zu wechseln? 

ACME: Weil wir mit dem Radio angefangen haben. 

HAL: Weil wir es zeitlich nicht schaffen, uns so oft zu treffen. Es ist schwierig, Tage zu finden, an denen wir alle Zeit haben, um uns zu treffen. Aber die Radiosendung machen wir jede Woche. 

CHISA: Wir sind bisher schon oft in Radiosendungen als Gäste aufgetreten, aber das ist das erste Mal, dass wir unsere eigene Sendung moderieren. Als wir uns also entschieden haben, das Radio zu machen, hat sich unser Wochenplan verändert. Wir passen unsere Pläne an den Tag an, an dem wir das Radio aufnehmen. Die Sendungen werden jeden Sonntag übertragen, also müssen wir auch Sendungen aufnehmen (lacht). Wir haben mehrere aufgenommen, bevor wir nach Amerika gegangen sind, und haben auch in Amerika ein paar aufgenommen.

Ich verstehe. Und wie seid ihr auf die Idee gekommen, mit einer Radio Sendung anzufangen?

CHISA: Nun, wir wollen, dass neue Leute es sich anhören. Wir wollten etwas Neues anfangen, etwas ein wenig anderes als die Sachen, die wir bisher gemacht haben, um neuen Leuten unsere Lieder zukommen zu lassen, deswegen haben wir uns für Radio entschieden. Wir denken, dass Radio die beste Option für uns ist. 

HAL: Und zu YouTube können wir immer noch jederzeit zurück. 

Ah, genau, ihr habt ja vor kurzem wieder einen Live-Stream dort gemacht. Ein Halloween Special, nicht wahr?

ACME: Richtig, richtig. 

RIKITO: Genau, es ist also nicht so, als würden wir nie wieder etwas auf YouTube machen. 

CHISA: YouTube Livestreams können wir selber zu viert machen. Aber für das Radio interagieren wir mit vielen verschiedenen Leuten und dadurch, hoffe ich, erreichen Leute, die ACME bisher noch nicht gehört haben. Es handelt sich um einen Radiokanal in Chiba, das ist auch der Grund, warum wir uns dazu entschieden haben, zum ersten Mal in Chiba ein Oneman zu spielen.

Oh, das ist toll. Wir wollten euch auch Fragen über das YouTube Halloween Special stellen. Ihr habt euch als verschiedene Charaktere verkleidet (CHISA als Giorno Giovanna, SHOGO als Loid Forger, RIKITO als The Undertaker and HAL als Rengoku), nicht wahr? Nachher hat SHOGO außerdem noch ein Foto von sich als Anya gepostet. Gab es einen bestimmten Grund dafür, dass du im YouTube Livestream als Loid und nicht als Anya verkleidet hast? 

SHOGO: Nun, für meinen anderen Job wurde mir bereits vorgeschlagen, dass ich Anya machen soll. Und nachdem man mir das vorgeschlagen hat, haben wir uns bei ACME auch dazu entschieden, Kostüme anzuziehen. Da dachte ich mir, dass es lustig wäre, wenn ich die ganze Spy x Family nachstelle und habe mich bei ACME für den Vater entschieden (lacht). 

HAL: Für deinen anderen Job? Ist es okay, das Setting nicht nachzustellen?

SHOGO: Welches Setting?

HAL: Derjenige, der in RORSCHACH INC. spielt ist nicht Shogo, sondern ein Freund von ihm, der genauso aussieht wie er (lacht). 

SHOGO: (lacht) Ich weiß nicht, wie ich das am besten sagen soll, aber in letzter Zeit ist es mir zu anstrengend geworden, dieses Setting aufrechtzuerhalten. 

Wie haben sich alle anderen für ihre Charaktere entschieden?

RIKITO: Ich habe mich mit unserer Make-up Künstlerin beraten und sie hat mir mehrere Charaktere vorgeschlagen. Daraus habe ich mir dann einen ausgesucht. 

Welche Charaktere standen sonst noch zur Auswahl?

RIKITO: Ich weiß die Namen der anderen Charaktere nicht. Ehrlich gesagt habe ich damals auch zum allerersten Mal überhaupt von dem Undertaker gehört. Ich kenne mich mit Anime nicht so gut aus. Aber ich weiß viel über Slam Dunk.

Warum hast du dich dann nicht für einen Charakter aus Slam Dunk entschieden?

RIKITO: Weil es nicht spannend wäre, wenn ich einen Charakter von Slam Dunk machen würde. 

CHISA: Ich glaube, er wollte bloß gut ankommen.

RIKITO: Damit hast du wohl recht. Ich habe mich eindeutig für mein Kostüm entschieden, weil ich gut ankommen wollte (lacht). 

CHISA: Ich hatte dasselbe Kostüm, das ich dieses Jahr an hatte, schon einmal bei einem anderen Event an und habe mir damals schon gedacht, dass ich es nochmal anziehen möchte. Und als ich die Chance dazu bekommen habe, habe ich sie ergriffen (lacht). 

HAL: Ich habe mir bei meinem Kostüm gedacht, dass es mir gut stehen würde (lacht). Ich glaube, der Charakter und ich sind uns ziemlich ähnlich. Wenn ein Live Action Film von Demon Slayer gedreht werden würde, würde ich die Rolle von Rengoku spielen. 

So war das also. Es gibt noch etwas, das mich brennend interessiert. Nachdem YouTube Live habt ihr Cheki gemacht. Auf einem davon hat HAL mit einer Fernbedienung posiert (lacht). Sollte das etwa ein Katana sein (lacht)? 

HAL: Ja, das war ein Katana. Die Fernbedienung war das beste, das ich finden konnte (lacht). Es ist faszinierend, dass dir sogar solche Details auffallen (lacht). Ich wurde erwischt (lacht). 

Wenn wir schon über Anime sprechen, gibt es einen Anime, der euch in letzter Zeit besonders gut gefällt? RIKITO, du meintest, dass du dir nicht viele Anime ansiehst, aber gibt es vielleicht eine Drama Serie oder ähnliches, die du dir gerne anschaust? 

RIKITO: Ich schaue nicht wirklich Fernsehen (lacht). Das einzige, was ich mir momentan ansehe, ist die Baseball Major League. 

CHISA: Ich schaue mir gerade CHAINSAW MAN an.

Die Serie ist wirklich beliebt, nicht wahr? 

CHISA: Ja. Außerdem habe ich vor kurzem mit Kamen Rider: Black Sun angefangen.

HAL: Ist das ein Anime?

CHISA: Es ist eine Drama-Serie, die man sich auf Amazon Prime ansehen kann. 

SHOGO: Was ich mir momentan so ansehe? Den neuen Urusei Yatsura Anime. Abgesehen davon schaue ich auch gerade Evangelion. Ich habe die Filme nicht im Kino gesehen, deswegen schaue ich sie mir jetzt an. Und wenn ich gerade nicht weiß, was ich schauen soll, lasse ich Rick and Morty im Hintergrund laufen. 

HAL: Schaust du dir nicht Bocchi the Rock an? Wo die Oberschülerinnen eine Band gründen. Ich war auch in einer Band, als ich eine Oberschülerin war. 

ACME: (lachen)

HAL: Deswegen erinneren mich die Charaktere an mich selbst.

RIKITO: Du bist doch nicht einmal auf die Oberschule gegangen (lacht). 

HAL: Die Serie erinnert mich daran, wie es sich angefühlt hat, gerade mit einer Band anzufangen.

SHOGO: Ah, und die Serie mit dem Onkel. Der Onkel aus einer anderen Welt (Isekai no oji-san). Das spielen sie so oft. Sie spielen es bis zum Ende, und dann wieder von vorne. Das ist schon zu viel für mich. Und die Serie mit dem, der als Schwert wiedergeboren wird, ist auch interessant. 

HAL: Und noch ein Anime namens Yama no Susume, es fühlt sich an, als wäre die Serie für mich gemacht worden. Es ist eine Serie über Oberschülerinnen, die Berge steigen. Außerdem spielt sie in meiner Heimatstadt, deswegen werden viele Orte darin gezeigt, die ich kenne. Der Anime ist wirklich interessant für mich. Die Charaktere besteigen Berge, die ich auch schon einmal besucht habe. 

Gehen wir noch einmal zu eurem Halloween-Special zurück. Während des Halloween Special auf Youtube habt ihr gleichzeitig auf Instagram einen Livestream gemacht. Auf YouTube habt ihr Videos von euren Konzerten gezeigt und auf Instagram konnten Fans Konversationen von euch sehen. Das war eine exzellente Idee von euch, finde ich.

ACME: Echt? Findest du das wirklich?

Ja, ich bin mir sicher, eure Fans haben sich sehr darüber gefreut. Wie habt ihr euch für diese Vorgehensweise entschieden? 

RIKITO: CHISA hat plötzlich auf Instagram einen Live Stream angefangen. Um die Zuschauerzahl auf YouTube zu erhöhen. 

CHISA: Ich glaube, der YouTube Channel unserer Band hat ungefähr 18.000 Abonnenten. Aber auf Instagram habe ich 40.000 Follower, von daher dachte ich mir, dass mehr Leute dort benachrichtigt werden und ich wollte sie wissen lassen, dass wir gerade einen YouTube Live Stream machen.

Dieses Jahr habt ihr für RIKITOs und SHOGOs Geburtstag an tollen Projekten teilgenommen. Für SHOGO’s Geburtstag habt ihr der The Sloth Conservation Foundation geholfen, eine Brücke für Faultiere zu bauen und für RIKITO’s Geburtstag habt ihr euch an einem Projekt der The United Nations World Food Programme beteiligt, um Reis zu spenden. Beide Projekte liefen gut und waren erfolgreich! Ihr habt sowohl die Shogo-Gumi Faultier Brücke geschaffen, als auch euer Ziel erreicht und 1 Millionen Reiskörner gespendet. Herzlichen Glückwunsch! Wie seid ihr auf diese Projekte gekommen? 

SHOGO: Diese Projekte haben Fans organisiert. 

RIKITO: Ja, es war die Idee unserer Fans und wir haben uns dazu entschieden, mit ihnen zusammenzuarbeiten. 

CHISA: Ich glaube, wir können uns glücklich schätzen, dass die Amerikaner, die ACME mögen, wirklich gute Menschen sind. Sie haben eine wirklich tolle Community geschaffen und helfen ACME damit aus. Sie haben auch ein Fan-Event in Texas gesponsert. Sie haben ein Cafe gemietet, um dort ein Event zu veranstalten und wir haben mitgeholfen. Im Ausland laufen die Dinge etwas anders ab als in Japan – wir können dort sehr viel mit Hilfe der Initiative unserer Fans machen. 

HAL: Wir haben dort Sachen machen können, die wir hier nicht machen können. Ein anderes Mal, zum Beispiel haben wir ein Spiel mit unseren Fans gespielt, bei dem man seine Hände ausstreckt und versucht, einander umhauen. Wir haben auch miteinander Karaoke gesungen.

Das klingt nach sehr viel Spaß. Habt ihr vor, auch in Japan solche Events zu veranstalten? 

CHISA: Ich glaube, in Japan haben wir eine andere Herangehensweise, was solche Dinge betrifft. In Japan fühlen sich viele Leute besser, wenn Kunden und Dienstleister klar und deutlich voneinander getrennt sind – mir geht es genauso. In Amerika gibt es viele Leute, die viele verschiedene Sachen ausprobieren wollen, und vielleicht klappt das dann auch nicht immer, aber wir können uns auf die Leute dort verlassen. In Japan sind viele Leute eher zurückhaltend und schüchtern und das macht alles etwas schwierig. 

HAL: Außerdem können Leute in Japan solche Sachen nicht so einfach von sich aus veranstalten. Zum Beispiel könnten die Fans hier nicht einfach ein Cafe mieten und uns darum bitten, an dem Event teilzunehmen.

CHISA: Hier würde man sich um einiges Sorgen machen müssen, um sowas veranstalten zu können. Aber für mich ist gerade dieser Unterschied zwischen verschiedenen Ländern so spannend, in jedem Land kann man andere Sachen machen. 

Ich verstehe. Da wir vorhin gerade über Faultiere gesprochen haben, was ist denn euer Lieblingstier? Und aus welchem Grund? 

SHOGO: Faultiere und Hunde. Weil sie niedlich sind (lacht). 

Hunde werden oft genannt, weil sie Haustiere sind, aber “Faultiere” ist eine überraschende Antwort. 

SHOGO: Faultiere leben ihr Leben in ihrem eigenen Tempo. Ich würde auch gerne so leben, für immer (lacht). 

CHISA: Ich mag Faultiere auch. Wahrscheinlich weil es ungewöhnliche Tiere sind. Hier bei uns gibt es nicht so viele, deswegen ist es immer etwas besonderes, wenn man hier und da manchmal eines zu Gesicht bekommt. Außerdem mag ich Giraffen. Ich weiß viel über sie in Theorie, aber wenn ich eine in echt sehe, machen sie einen ungewöhnlichen Eindruck auf mich. Elefanten sehen auf den ersten Blick freundlich aus, aber wenn man genauer hinschaut, haben sie einen furchteinflößenden Ausdruck in den Augen. Im Gegensatz dazu haben Giraffen lange Wimpern, weshalb sie freundlich aussehen (lacht). 

RIKITO: Ich mag Hunde natürlich auch, aber am liebsten habe ich Bissone. 

HAL: Nicht Fische?

RIKITO: Fische gehören in eine andere Kategorie. Fische sind Fische. 

ACME: Wovon redest du bitte? (lachen)

RIKITO: Fische sind Fische. Daher ist meine Antwort Bison. Weil Bissone cool sind. In Japan gibt es nicht so viele davon. 

HAL: In Amerika haben wir einmal Bison Fleisch gegessen, aber es hat nicht gut geschmeckt. Ja, man kann tatsächlich Bison Fleisch essen.

RIKITO: Ich habe nicht gemeint, dass ich sie als Essen mag (lacht). 

HAL: Flusspferde. 

ACME: Nicht Pandas?

HAL: Ich habe es bisher geheim gehalten, aber ich mag Flusspferde am liebsten. Trotz ihres Aussehens sind sie sehr stark und haben eine dicke Haut. Sie töten von allen Tieren die meisten Menschen. Als ich vor einiger Zeit in den Ueno Zoo gegangen bin, war ich überrascht, als ich sie gesehen habe, weil sie größer waren, als ich sie mir vorgestellt habe. Und die Art und Weise, wie sie kacken, war toll. Sie wirbeln mit ihrem Schwanz im Kreis herum und verteilen ihre Kacke überall. Als ich das gesehen habe, habe ich mich verliebt (lacht). Ich würde auch gerne so wild werden. Sie kümmern sich um nichts und niemanden, und diese Lebensweise finde ich cool. 

(lacht) Ich verstehe. Auf der anderen Seite, gibt es Tiere, vor denen ihr Angst habt? 

HAL: Bären, in den Bergen (lacht). Es ist nicht so, dass ich sie nicht mögen würde, aber sie sind das Letzte, was ich in den Bergen sehen will (lacht). 

CHISA: Ich habe Angst vor Kakerlaken. 

HAL: Was würdest du dann machen, wenn du eine bei dir zu Hause finden würdest?

CHISA: Gar nichts. Ich würde sie nur ansehen. Aber genau deswegen lebe ich auch in einem Gebäude, in dem es keine Kakerlaken gibt. Ich könnte niemals in einem Holzhaus leben. Ich wüsste echt nicht, was ich machen würde, wenn ich eine zu Hause sehen würde. 

HAL: Du könntest sie also nicht mal mit etwas schlagen?

CHISA: Ich könnte sie wirklich nicht mal schlagen, also würde ich wohl darauf warten, bis sie sich von selbst bewegen und verschwinden. 

Sie schreiend mit Gokiburijet (Anmerkung: so nennt sich ein spezielles Spray gegen Kakerlaken) zu bekämpfen würde sich als Möglichkeit anbieten. So mache ich es immer. 

HAL: Schreiend (lacht). 

CHISA: Genau. Ah, und wenn wir schon von Tieren sprechen, die uns Angst machen – es gibt einen Grund, wieso ich vorhin über den Ausdruck in den Augen von Elefanten und Giraffen gesprochen habe. Während einer Fan-Reise, die wir einmal veranstaltet haben, habe ich mich daran versucht, ein Pony zu einer Rennstrecke zu bringen, indem ich es an einer Schnur halte und vor den Fans führe. Alle meinten, dass Pony sei niedlich, aber als ich genauer darüber nachgedacht habe, wirkte es eher furchteinflößend auf mich und außerdem hat es die ganze Zeit geschnaubt (lacht). Es wirkte stark und obwohl es kleiner war als ein ausgewachsenes Pferd, hatte es ein großes Gesicht. Wenn man genau darüber nachdenkt, war es bestimmt stärker als ich. Ich hatte Angst damals. Deswegen habe ich Angst vor Ponys. Seine Augen waren blutunterlaufen (lacht). Es war überhaupt nicht niedlich. Ich konnte damit nicht umgehen. Ich habe sogar vor Ponys Angst.

SHOGO: Affen und Schlangen. Mit denen kann ich so gar nicht.

CHISA: Du hast mit ihnen durch die Glasscheibe gekämpft (lacht). 

HAL: Aus irgendeinem Grund waren sie auf einmal verschüchtert, als sie SHOGO gesehen haben. 

SHOGO: Ja, das waren sie. Es war wirklich so. Ich habe ihnen auch Sachen wie “Hey du!” oder so an den Kopf geworfen und das hat sie angefochten, das war lustig (lacht). Das ist bisher ungefähr 5 Mal passiert. 

CHISA: Wenn wir schon darüber sprechen, Vögel hassen RIKITO. 

RIKITO: Ja, Vögel hassen mich wirklich. Wahrscheinlich, weil ich welche gebraten habe (lacht). Selbst Vögel, die leise wirken, werden gewalttätig bei mir. 

SHOGO: Obwohl er ganz normal mit ihnen spricht, flippen die Vögel aus. 

RIKITO: Ich bin sehr hartnäckig und gebe nicht so leicht auf (lacht). Und wenn ich zu viel mache, werden die Vögel wütend auf mich (lacht). In diesem Sinne sind sie doch sehr ähnlich wie Menschen. 

Bevor wir das Interview beenden, möchten wir euch noch eine Fragen stellen, um euch besser kennenzulernen. Was schätzt ihr am meisten aneinander? 

HAL: Ich bin fasziniert von CHISA’s grenzenloser Fantasie und Ausdruckskraft. Es ist immer so, wow, so kann man auch darüber denken. Er ist in der Lage, Dinge mit einer anderen Denkweise als ich anzugehen. Ah, und RIKITO. Viele denken, dass er ein boke (ein lustiger Vogel) sei, da er aus Kansai kommt. Aber eigentlich ist er gut darin, ein tsukkomi (eine schlagfertige Person) zu sein. Wenn er zu eifrig an die Sache herangeht, scheitert er allerdings meistens (lacht). Außerdem hat er hervorragende Kommunikationsfähigkeiten. Ah, und danke, dass du hier und da mit mir in die Berge gehst, RIKITO (lacht). 

CHISA: SHOGO kennt sehr viele gute Restaurants. Egal ob wir im Radio sprechen oder in einem Interview, so wie jetzt gerade, er hat sein eigenes Ranking System und würde euch die Restaurants bis zu einem bestimmten Rang sagen, aber die über diesem Rang würde er euch nicht sagen (lacht). Er denkt wohl, dass manche Restaurants einfach zu gut sind, um anderen, auch uns Band Partnern, davon zu erzählen (lacht). Und HAL öffnet immer neue Türen für uns. 

RIKITO: Das stimmt. Er ist unser Stimmungsmacher. 

CHISA: Also, Außerdem, HAL und ich sind der jeweils älteste und jüngste in dieser Band – wie viele Jahre wir auseinander sind, kann ich leider nicht sagen. Dadurch ist er irgendwie zu so etwas wie einem Vorbild für mich geworden, da er so viel älter ist als ich. Dadurch sehe ich, dass auch wenn ich so lebe, ich in einer Band sein kann, egal wie viele Jahre vergehen. Als Bandmitglied macht man sich immer Sorgen darüber, ob man es das nächste Jahr schafft, oder ob man es durch die nächsten 5 Jahre schafft. Aber es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, so ein Vorbild zu haben.

HAL: Mit dem Alter merkt man es schon im Vorhinein, wenn die Dinge außer Kontrolle geraten. Zum Beispiel, ich rede immer über dieselben Sachen, jedes Mal (lacht). 

CHISA: Ah, und RIKITO’s Familie. RIKITO hat eine wundervolle Familie, die ACME sehr unterstützt. 

RIKITO: Ich möchte mich bei euch dafür bedanken, dass ihr mit meiner Familie zusammen zu den heißen Quellen gegangen seid, und dafür, dass ihr euch gut mit ihnen versteht. Meine Familie kann oft etwas viel sein, deswegen bin ich dankbar, dass ihr alle so gut zu ihnen seid (lacht).

HAL: An RIKITO’s Geburtstag haben wir LINE Nachrichten von seiner Mutter erhalten. Sie meinte, sie würde eine Überraschung für ihn planen wollen, und hat uns dafür sogar ein Skript vorab gesendet (lacht). 

RIKITO: Danke, dass ihr damals dabei mitgemacht habt (lacht).

Kommen wir nun zu unserer letzten Frage. Könntet ihr uns über eure Erwartungen für eure bevorstehende Tour und euer neues Album erzählen? 

HAL: Ich mache immer ziemlich viele Sachen gleichzeitig, so wie Radio und so weiter, aber das, was ich am besten kann, ist, zweifellos performen und gute Lieder zu schreiben. Die beste Art und Weise, meine Fähigkeiten zu begutachten, sind Konzerte. Auch wenn ihr etwas weiter weg wohnt, bitte denkt darüber nach, uns eine Chance zu geben, da wir schon in eure Nähe kommen mit der bevorstehenden Tour. Ich kann euch garantieren, dass ihr es nicht bereuen werdet, zu kommen. Wenn ihr unsere CDs und unser Radio Programm cool findet, werden euch unsere Konzerte bestimmt nicht enttäuschen. Deswegen, wenn ihr daran glaubt und zu unseren Konzerten kommt, werdet ihr bestimmt das Beste daraus machen und euren Spaß haben (lacht). 

CHISA: Dem kann ich nur zustimmen. Bis ein Album veröffentlicht wird, arbeiten nur wir Bandmitglieder und unser Staff mit aller Kraft daran, aber sobald wir es veröffentlichen, können wir Leute treffen, die uns unterstützen und ihnen unsere neuen Lieder zeigen. Ich hoffe, dass wir durch unser Radioprogramm und Interviews, wie dieses zum Beispiel, unsere Werke auch Leuten nah bringen können, die wir bisher noch nicht getroffen haben. Darauf freue ich mich.

RIKITO: Ich möchte, dass Leute sich auf die Konzerte freuen, weil sich die Setliste von Region zu Region stark unterscheiden wird. Ich bin der Meinung, dass jedes Konzert etwas Besonderes ist, weil jedes Konzert an einem anderen Tag zustande kommt und sich zu etwas entwickelt, das man nur an diesem einen Tag erleben kann. Von daher, bitte freut euch darauf und versucht, unsere Konzerte an verschiedenen Orten zu besuchen.

HAL: Ich glaube, dass es während unserer Talkshows im zweiten Teil der Konzerte auch immer ein Q&A geben wird. Falls ihr also etwas wissen möchtet, fragt uns einfach. Manchmal bekommen wir auch Fragen auf Englisch. Oder besser gesagt, manchmal bitten uns Fans darum, etwas auf Englisch vorzulesen (lacht).

CHISA: Japan hat schließlich die Grenze wieder aufgemacht. 

RIKITO: Stimmt. Wir amüsieren uns nicht nur während der Konzerte, sondern auch nachher bei den Talkshows, wo wir miteinander darüber sprechen, was uns während der Konzerten besonders viel Spaß gemacht hat. Von daher, freut euch nicht nur auf die Konzerte, sondern auch auf die Talkshows. 

SHOGO: Ich hoffe, dass auch viele Einheimische aus den Regionen, die wir besuchen, zu unseren Konzerten kommen. Als wir das letzte Mal in Sendai waren, ist nicht eine Person gekommen, die auch dort lebt (lacht). Alle waren aus Tokyo oder Städten in der Umgebung. Ich bin diesen Fans natürlich sehr dankbar, wünsche mir aber auch, dass dieses Mal Einheimische kommen. Ich freue mich darauf und werde auch in Zukunft mein Bestes geben. 

An dieser Stelle möchten wir das Interview beenden. Vielen Dank, dass ihr euch heute so viel Zeit für uns genommen habt. 

ACME: Wir bedanken uns ebenfalls. 

Interview: Gamze, Chris
Translation: Tiffany

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